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Zukunftsstandort Göttelborn

Göttelborn war einer der größten und bekanntesten Grubenstandorte für Steinkohle im Saarland und bietet den Besuchern heute absolut sehenswerte Industriearchitekturen.

Größter Grubenstandort im Saarland, Industriekultur Saar

Größter Grubenstandort im Saarland
© Industriekultur Saar

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Das Bergwerk Göttelborn wurde bereits 1887 eröffnet und bis zu seiner Schließung im September 2000 um mehrere Schächte erweitert, so dass es heute zu den größten und bekanntesten Grubenstandorten für Steinkohle im Saarland zählt.

Sehenswerte Industriearchitekturen

Auf dem ehemaligen Grubengelände können spannende Zeugnisse aus der Zeit des saarländischen Steinkohlebergbaus besichtigt werden. Zu den spektakulärsten Objekten zählt das mit einer Gesamthöhe von 87 m mächtigste Fördergerüst Europas. Ein weiteres Highlight ist die 427 Meter über NN aufragende Haupthalde, von deren Gipfelplateau sich bei günstiger Witterung ein einzigartiger Panoramablick bis hin zu Schwarzwald, Vogesen und Hunsrück bietet. Nahe der Grube zeugt die größte zusammenhängende Bergwerksiedlung an der Saar von den damaligen Wohnverhältnissen der hier beschäftigten Bergarbeiter und Beamten. Weitere sehenswerte Objekte sind das Relief "Das Leben des Bergmanns", das Stollenmundloch der Grube, das Portal des ehemaligen Zechenhauses sowie das Landschaftsbauwerk "Himmelspfeil".

Vom Bergwerk zum Zukunftsstandort

Heute und in Zukunft sollen auf dem ehemaligen Grubengelände in Göttelborn statt Kohle Wissen, Ideen und Kreativität gefördert werden. In diesem Zusammenhang sollen sämtliche historische Gebäude und Landschaften einer ökonomischen Umnutzung unterzogen werden. Schon heute befindet sich eines der weltweit größten Photovoltaikkraftwerke auf dem ehemaligen Grubengelände.

Öffnungszeiten, Preise und Führungen

Öffnungszeiten
Das Grubengelände ist ganzjährig zugänglich. Eine Besteigung des Förderturms ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

Führungen
Fünf verschiedene Führungen innerhalb des Zukunftsstandorts Göttelborn sollen den Strukturwandel im Saarland im Rahmen des Projekts "Netzwerk der Industriekultur" anschaulich machen.

Kosten für Führungen auf Anfrage.

Der Text zum Zukunftsstandort Göttelborn wurde mit freundlicher Unterstützung durch die Forschergruppe INTOUS an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes erstellt. Das Forschungsprojekt INTOUS bietet umfangreiche Informationen zu sämtlichen industriekulturellen Objekten im Saarland. Hier erfahren Sie mehr.

 

Kontakt

Industriekultur Saar


Boulevard der Industriekultur 1
66287 Quierschied-Göttelborn

Telefon +49 (0)6825 94277-19

E-Mail schreiben »
www.iks-saar.de

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+49 (0) 681 - 927 20 0

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